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In den Tiefen des Internet lassen sich die interessantesten Informationen

über unseren Stadtteil finden. Auf dieser Webseite sollen diese wichtigen

Informationen allen neugierigen Menschen zugänglich gemacht werden.

 

 

 

Erschütterungen in der Nacht vom 8./9. April 2009: Berichte von Anwohnern auf unserer Sonderseite

Veröffentlichung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt - Geologie

Erdbeben am 8. 4. 2000 in Hamburg

Am Sonnabend, dem 8. April 2000, sind von den Anwohnern in Bahrenfeld / Groß Flottbek gegen 21:30 Uhr im Bereich Notkestraße, Seestraße und Windmühlenweg starke Erschütterungen in Verbindung mit explosionsähnlichen Geräuschen gespürt worden, die dazu führten, dass Geschirr in den Vitrinen klirrte. Die Erschütterungen waren besonders in den oberen Stockwerken der Wohnungen spürbar.

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Erdfall

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Wohlstadt, Erdbeben von 1928

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Schmidt, Chr., Erdbeben von 1963

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"Explosionsartiger Stoß" nach Berichten der Anlieger 1963

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erdbeben-karte Hamburg-Altona, Schulgelände Röbbek in Groß Flottbek

Das Geologische Landesamt ist der Auffassung, dass es sich um ein lokal begrenztes Erdbeben, ein sog. Einsturzbeben handelte. An derselben Stelle sind schon früher Beben aufgetreten (s. Karte). Diese Beben werden durch Einstürzen unterirdischer Hohlräume verursacht. Derartige Hohlräume sind in Hamburg auf das Gebiet des Salzstockes Othmarschen-Langenfelde begrenzt. Sie sind mit tektonischen Beben, die durch Spannungsabbau von Gebirgsschollen im Erdinneren entstehen, hinsichtlich ihrer wesentlich größeren Stärke und weiteren Ausdehnung nicht vergleichbar. Das Einsturzbeben vom 8. April wurde auch deshalb auf den benachbarten seismischen Stationen (Segeberg, Gorleben) nicht registriert. Dem Geologischen Landesamt sind Schäden aus diesem Beben bisher nicht bekannt.

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Aus historischer und jüngerer Zeit sind ähnliche lokale Einsturzbeben überliefert   (nach Angaben der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover und Literaturhinweisen (Grube, 1970: "Baugeologie der Lockergesteine im weiteren Hamburger Raum")):

    * 22. Januar 1760
    * 08. August 1771
    * 07. Dezember 1904
    * 16. Januar 1907
    * 29. September 1929
    * 06. Oktober 1929
    * 07. Januar 1938 (angeblich sind dabei auch Mauerwerksschäden entstanden)
    * 1947
    * 1955
    * 19. März 1960
    * 30. Januar 1963 (Bericht im Hamburger Abendblatt)

Link zur Internetseite der Stadtentwicklungsbehörde

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Die Entstehung von Salzstöcken

Die Salzstöcke entstehen durch das  Zurückweichen des Meeres und durch die nachfolgende Verdunstung des Salz- wassers vor Hunderten von Millionen Jahren. Auf Hamburger Gebiet gibt es zwei derartige unterirdische Salzlager: Eins in Reitbrook, das als Gasspeicher genutzt wird. Und das zweite ist der Salzstock Langenfelde-Othmarschen.

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© 1-2001 Bauer/ Mallig

Querschnitt vom Salzstock Langenfelde-Othmarschen in Hamburg Groß-Flottbek

 Der langgezogene Salzstock, der von Quickborn über Schnelsen bis nach  Langenfelde reicht und elf Kilometer lang und vier Kilometer breit ist, reicht unter dem Altonaer Krankenhaus bis auf wenige Meter unter die Erdoberfläche heran. Höhlen, die durch Kontakt des Salzes mit Grundwasser entstehen, brechen von Zeit zu Zeit ein. Aus dem daraus resultierenden Erdfall entstand unter anderem der Bahrenfelder See.

Quelle: Umweltaltas Hamburg 1994

Geotop Bahrenfelder See

Bahrenfelder See in Hamburg-Altona. Geotop als Erdfall des salzstockes Langenfelde-Othmarschen

Quelle: Geologisches Landesamt Hamburg

Die bekanntesten Erdfälle des Salzstockes Othmarschen-Langenfelde sind der Bahrenfelder See und der Prophetensee bei Quickborn. Der Bahrenfelder See wies 1914 noch eine maximale Wassertiefe von 8,54 m auf. Vor rund 150 Jahren lenkte ein Bauer sein schmutziges Pferdefuhrwerk in den See und versank spurlos in der Tiefe.Wolff (1914) berichtet, dass auch die kleine kreisförmige Vertiefung 300 m südsüdwestlich des Bahrenfelder Sees ein Erdfall sei, in dem nach Presseberichten im "Altonaischen Merkurius" angeblich in der Nacht vom 24. zum 25. Januar 1834 fünf Eichen von 30 Fuß Höhe "spurlos versunken" seien. Der jüngste Erdfall liegt zwischen der Baurstraße und der Autobahn A 7, wo 1938 vor dem Christianeum die Straßendecke einbrach.

Link zur Internetseite der Stadtentwicklungsbehörde

Geotop Röbbek-Quelle

Biotop + Geotop Röbbek-Quelle in Hamburg-Groß Flottbek. Erdfall des Salzstockes Langenfelde-Othmarschen im Bezirk Altona.

Auch im Zentrum der aktuellen seismischen Aktivitäten zwischen dem Flottbeker Markt und dem Schulgelände Röbbek befindet sich offenbar ein derartiger “Erdfall”. Anwohner berichten jedenfalls davon, daß nach dem 2. Weltkrieg versucht wurde, das Gelände lastwagenweise mit Trümmerschutt zu verfüllen - mit dem Ergebnis, daß der tonnenschwere Schutt spurlos im morastigen Untergrund verschwand...

Interessante Links zum Thema:

Geschichte der Erdbebenforschung in Hamburg

Interaktive Lerneinheit: Bildung von Salzlagerstätten

Karte der bedeutensten Geotope in Hamburg

Eine Gruselgeschichte über den Bahrenfelder See...

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